Modische Eleganz über den Wolken

Sie sorgen für das Wohlbefinden der Gäste an Bord eines Flugzeugs und scheinen stets perfekt gekleidet: Flugbegleiter. Ihre Uniformen sollen sowohl elegant als auch praktisch sein und sind stets an Vorschriften der jeweiligen Airline angepasst.

Stewardess in Uniform

Stets schön und gepflegt

Wer an Bord eines Flugzeugs geht, wird zunächst von freundlichen und charmanten Flugbegleitern begrüßt. Sie fallen durch ihr elegantes und modisch zeitgemäßes Äußeres auf und sind aus einem Flieger nicht mehr wegzudenken. Als Steward oder Stewardess gilt es jedoch, klaren Vorschriften zu folgen. So muss ein Flugbegleiter mindestens 1,65 Meter groß sein und äußerlich gepflegt sein. Schmuck darf nur dezent getragen werden. Ein Ring pro Hand oder eine schmale Halskette sind in Ordnung, grelle Haarfarben verboten. Lippenstift ist bei vielen Airlines für Frauen Pflicht, ebenso das Zurückbinden der Haare zum Zopf.

 

Vom Rock zur Hose

Besonders die Kleidung der Stewardessen hat eine interessante Entwicklung genommen. Während männliche Flugbegleiter seit Jahrzehnten eine Uniform tragen, wechselte die Kleidung der Frauen im Laufe der Jahre über Miniröcke, Glockenröcke und Empire-Kleider zu Hosenanzügen. Letztere wurden erst Ende der 1970er Jahre eingeführt und bieten Stewardessen seitdem eine Alternative zum Rock. Die ersten Pilotinnen mussten übrigens zunächst in umgeschneiderten Herren-Uniformen fliegen, bevor ab 1991 auch Kleidung eigens für sie entworfen wurde.

 

Zweckmäßig und elegant zugleich

Da die Kleidung des Bordpersonals sowohl zweckmäßig als auch komfortabel sein muss, werden neue Kollektionen erst einmal probeweise getragen, um ihren Tragekomfort zu testen. Ein sportlich eleganter Hosenanzug, Blusen, Wickelröcke und ein Trenchcoat sind fester Bestandteil jeder Kollektion. Etwa alle zehn Jahre wird eine Uniform-Kollektion vollständig überarbeitet. Das Ziel bleibt jedoch immer gleich: klassische, vertrauenserweckende Eleganz im Flieger.

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