Mehr als 3.000 Flüge gestrichen: US-Ostküste rüstet sich für Jahrhundert-Blizzard

USA-Reisende aufgepasst: Ein starker Schneesturm hat gestern angefangen und wird heute den Nordosten der USA voraussichtlich nahezu lahmlegen. Wetterdienste warnen vor bis zu 90 cm Neuschnee und Sturmböen um die 100 km/h.

Dies gehe aus einer Warnung des Nationalen Wetterdienstes für den Raum zwischen New Jersey und der kanadischen Grenze hervor, berichtet der US-Sender CNN. Demnach nannten die Meteorologen die Wetterverhältnisse "lebensbedrohlich" und "historisch". Beim bislang größten Schneesturm 2006 seien "nur" rund 70 cm Schnee gefallen.

Neben starkem Schneefall und Sturmböen werde zudem überfrierende Nässe erwartet, unter anderem in Boston und New York. Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio habe sich deswegen mit einer eindrücklichen Warnung an die Öffentlichkeit gewandt: "Ich will, dass jeder versteht, dass wir sehr wahrscheinlich einem der größten Schneestürme in der Geschichte der Stadt entgegensehen."

Mehr als 3.000 Flüge gestrichen

Auch die Flugbehörden haben reagiert: Laut CNN wurden gestern mehr als 1.800 Flüge gestrichen, für heute 1.600. Wenn Sie in diesen Tagen eine Reise in die USA oder Ihren Rückflug von dort planen, sollten Sie sich daher vorher bei Ihrer Fluggesellschaft über den Status Ihres Fluges informieren.

Eine Ausgleichszahlung für Verspätungen oder Annullierungen steht Ihnen als Fluggast bei solch außergewöhnlichen Wetterverhältnissen zwar nicht zu. Dennoch bieten viele Airlines zurzeit kostenlose Umbuchungen an.

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