Cristiano Ronaldo Airport – Prominente und ihre Flughäfen

Es ist beinahe unmöglich, Cristiano Ronaldo auf Madeira aus dem Weg zu gehen. Der portugiesische Fußball-Superstar ist auf seiner Heimatinsel dauerpräsent. Urlauber können im CR7-Hotel unter dem Konterfei des mehrfachen Weltfußballers schlafen. Ab sofort begegnen sie ihm bereits bei der Landung in dem Ferienparadies: Seit dem 29. März trägt der Funchal Airport offiziell den Namen des wohl berühmtesten Sohnes der Stadt. Wir zeigen euch, welche weiteren Promis die Ehre haben, Namenspatron eines Flughafens zu sein.

Cristiano Ronaldo Airport Madeira

Die wohl bekanntesten sind der ehemalige US-Präsident John F. Kennedy für den New York Airport und der einstige französische Staatsmann Charles de Gaulle in Paris. Little Rock in Arkansas würdigt gleich zwei Politiker auf einmal mit dem Bill & Hilary Clinton National Airport. Ob Ronald Reagan in Washington D.C. aufgrund seiner politischen oder schauspielerischen Leistungen als Namensgeber des hiesigen National Airports auserwählt wurde, ist nicht bekannt.

Auch bei uns werden ehemalige Polit-Größen mit „eigenen“ Flughäfen geehrt. Ab Hamburg geht es vom Helmut-Schmidt-Flughafen in die weite Welt. Vom BER hebt zwar noch niemand ab, immerhin steht der Name des neuen Flughafens Berlin schon fest. Ob Willy Brandt mit dieser Entscheidung glücklich wäre? Weniger bekannt ist dagegen der offizielle Name des Flughafens Köln/Bonn „Konrad Adenauer“.

Lennon sticht den King

In den USA werden neben Politikern gerne Stars des Showbiz geehrt. Harte Jungs landen am liebsten in Orange County, Los Angeles: hier leiht Westernlegende John Wayne dem Flughafen seinen Namen. Auch Entertainer Bob Hope kann in der kalifornischen Metropole angeflogen werden. Wie Madeira mit Cristiano Ronaldo, berücksichtigt New Orleans seinen berühmtesten Bürger bei der Namensgebung des Airports: Louis Armstrong. Während Elvis immer noch auf die Umbenennung des Memphis-Airport wartet, hat es John Lennon in Liverpool bereits geschafft. Aber nicht immer können Heimatstädte oder -länder auf ihre Größten zurückgreifen. So steht der Nelson-Mandela-Airport nicht etwa in Südafrika, sondern auf den Kapverden.

Superhelden der Lüfte

Europa erinnert direkt an eine ganze Reihe Universal-Genies: Galileo Galilei empfängt die Passagiere in Pisa, Nikolaus Kopernikus in Breslau und Leonardo da Vinci in Rom. In Salzburg ziert Mozart nicht nur Schokokugeln, sondern auch den Flughafen. Christoph Kolumbus startete zwar von Huelva in die Neue Welt, die Flieger „seines“ Flughafens aber 2.000 Kilometer entfernt ab Genua, seiner Geburtsstadt. Buchstäblich mit dem Segen des Papstes reisen Urlauber ab Krakau-Balice – vom Internationalen Flughafen Johannes Paul II.

Dass gerade die Pioniere der Luftfahrt auf eher kleineren Flughäfen zu finden sind, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Die Gebrüder Wright etwa haben es nur auf den Kleinflughafen in Daytona geschafft, während die „Königin der Lüfte“ Amelia Earhart lediglich ein Flugfeld in Kansas ziert. Hierzulande hat Berlin-Tegel einen der größten Vorreiter des Fliegens bedacht und begrüßt seine Passagiere am Flughafen Otto Lilienthal. Unter all den Prominenten befindet sich, natürlich neben Cristiano Ronaldo, ein weiterer Superheld: Batman! Allerdings nur auf den ersten Blick. Denn der Flughafen Batman ist nicht nach dem „dunklen Ritter“, sondern nach der gleichnamigen Stadt in der Türkei benannt.

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