Flugzeug-Zwischenfälle 2018

Pelikane, Reptilien, Goldbarren – all das kann zu kuriosen Zwischenfällen an Bord führen. Denn nicht nur auf der Erde, auch in der Luft passierten 2018 die unglaublichsten Dinge. Dafür sorgten allerdings nicht immer bloß Menschen oder technische Probleme. Wir verraten euch die außergewöhnlichsten Flugzeug-Zwischenfälle, die Fluggäste im Jahr 2018 hautnah miterlebten:

Pelikane Flug

Flugzeug-Zwischenfall mit Pelikanen

In den USA kollidierte eine Boeing 767-300 von Delta Airlines mit einem Schwarm Pelikane. Kurz nachdem das Flugzeug von Utah in Richtung Paris abhob, kam es zu dem Zusammenprall. Der Flug-Zwischenfall sorgte dafür, dass die Maschine bedauerlicher Weise schnell wieder umkehren musste. Verletzt wurde bei dem Vorfall weder die Flug-Crew noch die 223 Passagiere an Bord. Die Maschine landete sicher am Startflughafen.

Randale an Bord: Betrunkene Briten an Bord

Gleich fünf alkoholisierte Fluggäste sorgten für einen unliebsamen Zwischenfall im Flugzeug von Manchester nach Las Vegas. Dass randalierende Touristen Passagiere und Flugbegleiter auf Trab halten, ist keine Seltenheit – die fünf Briten sorgten allerdings für solch eine große Unruhe, dass sich der Pilot entschied, einen ungeplanten Zwischenstopp einzulegen. Die Maschine landete in Kanada, wo die betrunkenen Randalierer abgeführt wurden. Nach dem Eingriff der Polizei konnte die Maschine den Flug in Richtung „Spieleparadies“ wieder aufnehmen. Die fünf Briten blieben nach diesem Zwischenfall erst einmal in Winnipeg in Gewahrsam.

Flugzeug-Zwischenfall: Goldregen über Startbahn

Ein unerwarteter Zwischenfall ereignete sich 2018 auch in Sibirien, am Flughafen von Jakutsk. Kurz nach Start des Flugzeugs, öffnete sich eine Klappe des Laderaums und 172 Goldbarren fielen zu Boden. Neun Tonnen Minengold befanden sich insgesamt an Bord des Fliegers und sollten nach Krasnojarsk befördert werden. Das Flugzeug kehrte nach dem Zwischenfall im Flieger wieder um.  Die Polizei riegelte das Flughafen-Gelände augenblicklich ab und verhinderte, dass Unbefugte die Goldbarren entfernen. Die verlorenen drei Tonnen Edelmetall wurden schließlich auf dem Asphalt der Startbahn wiedergefunden.

Zwischenfall an Bord: Glaubensfrage hindert Abflug

Bei einem Flug der Airline El Al kam es am John F. Kennedy International Flughafen in New York zu einem kuriosen Zwischenfall mit vier männlichen Passagieren: Die streng-orthodoxen Männer weigerten sich im Flugzeug neben Frauen Platz zu nehmen. Als eine weibliche Flugbegleiterin versuchte, das Problem zu schlichten, weigerten sich die vier Fluggäste ebenfalls mit der weiblichen Crew-Besatzung zu sprechen, geschweige denn sie anzuschauen. Um das Problem zu lösen mussten schließlich männliche Flugbegleiter einspringen. Die widerständigen Männer wurden aufgefordert das Flugzeug zu verlassen, sofern sie sich nicht hinsetzen. Auch dies verweigerten die vier Fluggäste. Schließlich bat die Crew andere Passagiere, freiwillig die Plätze zu tauschen. Die vier Männer konnten daraufhin untergebracht werden und das Flugzeug starten – allerdings mit einer Verspätung von über einer Stunde.

Zwischenfall auf Flugzeug-Landebahn: Alligator bremst Airbus aus

Zu einem skurrilen Zwischenfall kam es ebenfalls auf dem internationalen Flughafen von Orlando in Florida. Ein Airbus von Spirit Airlines aus Washington D.C. musste auf der Rollbahn plötzlich abbremsen, als der Pilot einen Alligator erkennt, der in aller Ruhe über die Landebahn läuft. Auch die Passagiere im vorderen Teil der Maschine konnten das Reptil beobachten, das den Airbus zwang eine Pause einzulegen. Florida ist mit seinen großen Sumpfgebieten zwar für die dichte Population von Alligatoren bekannt – auf der Start- und Landebahn sind die Tiere allerdings nicht die Regel.

Das Flugjahr 2018 war turbulent. Unzählige Verspätungen, Flugausfälle und Streiks – Fluggäste mussten dieses Jahr besonders viel Geduld aufbringen.

Sollten auch Sie einmal Probleme mit Ihrem Flug haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Erfahren Sie, ob Sie bei Flugverspätung oder Flugannullierung ein Recht auf Entschädigung haben und überlassen Sie unseren Rechtsexperten die restliche Arbeit.

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