Viele Flugverspätungen auch nach dem Aus von Air Berlin

Air Berlin flog am vergangenen Freitag zum letzten Mal.  Auch nach dem Aus der Fluggesellschaft gab es zahlreiche Problemflüge am Wochenende und über die Feiertage.

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FOTO: DPA/ PAUL ZINKEN

Als am Freitagabend, den 27. Oktober 2017, der Air Berlin Flug AB6210 mit einer Verspätung von 48 Minuten am Flughafen Berlin-Tegel landete, ging eine Ära zu Ende. Denn es war der letzte Flug der ehemals zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft. Mit großem Beifall und einer Löschwasserdusche wurden Crew und Passagiere in der Hauptstadt empfangen.

Viele Passagiere dachten, dass die vielen Problemflüge jetzt vorbei wären und vor allem durch Air Berlin verursacht wurden. So ist es jedoch nicht ganz. Auch in den Tagen danach kam es zu zahlreichen Verspätungen und Annullierungen von und nach Deutschland. Insgesamt gab es von Samstag bis Mittwoch 227 Problemflüge, davon wurden 160 Flüge annulliert und 67 Flüge hatten eine Verspätung von mehr als drei Stunden. Bei rund 25 % dieser Flüge haben die Passagiere Anspruch auf eine finanzielle Entschädigung nach der EU-Verordnung 261/2004.

Spitzenreiter war Eurowings mit insgesamt 49 Problemflügen, gefolgt von Lufthansa mit 45 Problemflügen. Die längste Verspätung verzeichnete Easyjet. Flug U24563 von Berlin-Schönefeld nach Amsterdam landete 23 Stunden und 38 Minuten später als geplant.

Wenn auch Sie von einem Problem mit Ihrem Flug betroffen waren, prüfen Sie ganz einfach über unseren Kalkulator, ob Sie Anspruch auf Entschädigung haben.

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