Vorsicht! In diese Fallen könnt Ihr beim Online-Booking tappen

Online eine Reise buchen geht schnell und ist einfach, so die landläufige Meinung. Doch auf Booking-Portalen im Internet verbergen sich einige Stolperfallen und das vermeintliche Schnäppchen wird plötzlich zum teuren Vergnügen. Das liegt nicht nur an versteckten Kosten. EUclaim zeigt die größten Fehler und Fallen.

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1. Aufmerksam lesen

Das kennt jeder: vor dem Abschluss des Bestellvorgangs müssen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bestätigt werden. Doch Hand aufs Herz: Wer liest die langen Listen in oftmals kompliziertem Juristen-Deutsch wirklich? Das Häkchen ist schnell gesetzt und die erste Falle schnappt zu. Wer online eine Reise oder einen Flug bucht, hat so schnell etwas akzeptiert, was er gar nicht will. Überhaupt werden Online-Texte seltener aufmerksam gelesen. Kleingedrucktes wird somit leicht übersehen. Unser Tipp: Alle Texte des Buchungsvorganges und die AGB´s sollten dringend ausführlich durchgesehen werden.

2. Auf Anbieter achten

Auf dem Online-Portal sollte eindeutig zu erkennen sein, wer der Anbieter der Reiseleistung ist. Dient der Betreiber des Portals nur als Vermittler, muss klar sein, wer Vertragspartner ist und für eventuelle Mängel aufkommt. Vermittelt das Online-Portal zum Beispiel Ferienhäuser, deren Eigentümer – und damit der Vertragspartner für den Bucher – im Ausland wohnen, unterliegt der Vertrag dem dort gültigem Recht. Eventuelle Ansprüche durchzusetzen ist in dem Fall kompliziert und kann teuer werden.

3. Preis steigt mit jedem Klick? Runter von der Seite

Der Anfangspreis sieht nach einem Schnäppchen aus, steigt aber bei nahezu jedem Buchungsschritt an? In dem Fall ist zu empfehlen, seine Reise auf anderem Wege zu buchen. Denn der Endpreis muss von Anfang an korrekt angezeigt werden. Auch dürfen bei Flugbuchungen Zusatzleistungen wie Reiserücktrittsversicherungen nicht voreingestellt sein. Diese muss der Kunde aktiv selbst anwählen.

4. Schnelllebiger Reisemarkt

Ist ein günstiger Flug gefunden oder ein Hotelzimmer besonders billig, heißt es oft: zuschnappen. Denn der digitale Reisemarkt ist schnelllebig. Kontingente und Angebote ändern sich ständig, da die Preise in den Buchungssystemen fortlaufend aktualisiert werden. Eine „Nacht drüber schlafen“ kann also teuer werden.

5. Vorher schlau machen

Buchen ja, Fragen nein – nach diesem Motto scheinen einige Booking-Portale zu handeln. Die Stiftung Warentest prüfte vierzehn Portale, fast alle hatten Schwächen bei der Beratung. Zwar wurden Mails fast immer beantwortet und auch telefonisch waren die Unternehmen gut erreichbar, allerdings waren die Tester nachher nicht klüger, da nur in den wenigsten Fällen die Kundenberater weiterhelfen konnten. Daher ist es schlau, sich vorher alle wichtigen Informationen einzuholen.

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