Passagiere, die jeder kennt

Der Urlaub beginnt mit dem Einstieg ins Flugzeug? Nicht immer trifft das zu, denn in vielen Fällen beginnt in diesem Augenblick eine Geduldsprobe, da man einige Stunden mit Sitznachbarn auskommen muss, die man sich nicht ausgesucht und sicher auch nicht gewünscht hat. Wir präsentieren euch fünf Passagier-Typen, bei denen man sich nur wünschen kann, dass die Anreise wie im Flug vergeht.

Flugzeug-Typen

Der Schreihals

Für kleine Kinder ist eine lange Flugreise zunächst aufregend, aber nach wenigen Minuten bereits sehr langweilig. Langes und ruhiges Sitzen? Eine kaum zu meisternde Herausforderung. Während die einen die überschüssige Energie durch Rennen auf den Gängen abbauen, so haben die stets angeschnallten Kinder kaum eine Wahl. Das Einzige was den Kindern dann noch bleibt um ihren Frust abzubauen ist ihr stärkstes Organ: die Stimme. Schreiende Kinder, verzweifelte Eltern und genervte Mitreisende sind dann das Resultat. Unser Tipp an die Eltern: Powern Sie Ihr Kind vor dem Flug aus, so schläft es im besten Fall während der Reise. Außerdem sollte für genügend Unterhaltung im Flugzeug gesorgt sein. Unser Tipp für Mitreisende: Haben Sie Verständnis für die Situation. Den Eltern ist die Situation sehr unangenehm, auch ohne ihre Kommentare.

Der Unruhige

Nicht jeder freut sich auf den Flug. Einige Passagiere plagt große Flugangst, doch häufig müssen sie dies wohl oder übel aushalten um das langersehnte Urlaubsziel zu erreichen. Dieser Passagiertyp ist oft sehr anstrengend für den direkten Sitznachbarn. Während er sich versucht zu entspannen, beginnt der von Flugangst geplagte Sitznachbar ihn in Gespräche zu verwickeln, fordert ihn wiederholt dazu auf aufzustehen, da er schon wieder zur Toilette muss und trommelt mit den Fingern unruhig auf den Beinen. Diese Nervosität ist nicht nur nervig, sondern auch ansteckend und erzeugt bei einem selbst ebenfalls Unwohlsein. Was soll man dagegen tun? Vielleicht können Sie Ihren Sitznachbarn mit einer kurzen Unterhaltung ein wenig die Angst nehmen oder ablenken. Ein Schnäpschen ist in dieser Situation sicher auch nicht verkehrt, sowohl für den Mitreisenden als auch für Sie selbst.  Seien Sie verständnisvoll und denken Sie immer daran: Ihrem Sitznachbarn geht’s mit der Situation schlechter als Ihnen.

Die Partylöwen

„Malle ist nur einmal im Jahr!“ Ja, wer kennt diese Mitreisenden nicht: Die typischen Ballermann-Urlauber. Mit der ganzen Partygruppe geht’s ins Warme, um es mal so richtig krachen zu lassen. Schon bei der Anreise wird mit lautem Gesang und Alkohol gefeiert, während Sie selbst gerne Ihren Tomatensaft und einen Spielfilm genießen möchten. Ignorieren ist in dieser Situation sicher schwer. Also was soll man tun? Zu aller erst immer daran denken: Ein Flug nach Malle dauert (zum Glück) keine Ewigkeit. Lassen Sie sich doch von der guten Laune anstecken und feiern Sie etwas mit. Mit der Zeit beruhigt sich die Gruppe sicher etwas. Im Notfall helfen auch Ohrenstöpsel. Sollte es ausarten werden die Flugbegleiter sicher einschreiten.

Der in-Beschlagnehmer

Platzmangel ist ein bekanntes Problem in Flugzeugen, doch besonders unangenehm wird es, wenn der Sitznachbar dazu beiträgt, dass sich dieser nochmals reduziert. Die Armlehne wird sofort beschlagnahmt und beim Zeitunglesen wird diese Grenze noch weiter überzogen. Doch vor oder hinter ihrem Sitznachbarn möchten Sie sicher auch nicht sitzen. Hinter diesem Passagier-Typ haben Sie kaum eine Möglichkeit den Tisch auszuklappen oder in dem Bildschirm vor Ihnen einen Film zu schauen, da die Rückenlehne so weit wie möglich nach hinten gestellt wird. Sitzen Sie vor diesem Passagier haben Sie sicher das ein oder andere Mal das Knie des Passagiers im Rücken. Verständnis hin oder her, aber in diesem Fall hilft es nur den Mitreisenden um Rücksicht zu bitten.

Der Freizügige

Jacke aus, Kissen in den Nacken und zudecken. Es soll ja schließlich bequem sein. Gerade auf Langstreckenflügen sind Passagiere sehr auf Komfort fixiert. Die Konsequenz von langem Sitzen? Natürlich: Die Füße schwellen an. Die Schuhe sind nun zu eng, also weg damit. Doch das reicht noch nicht. Besser vorsichthalber mal hochlegen und die Füße langsam zwischen die Sitze der Vordermänner schieben. Stört doch keinen. Von wegen! Das muss man nun wirklich nicht über sich ergehen lassen. Auch hier hilft es nur das Gespräch zu suchen und notfalls auch mit Hilfe einer Stewardess.

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