Klappe und Action: Flugzeuge und Flughäfen im Film

Was haben Tom Cruise, George Clooney und Gwyneth Paltrow gemeinsam? Sie heben im Film ab – nur Tom Hanks darf nicht in den Flieger steigen. Wir präsentieren euch Filme, in denen Flugzeuge und Flughäfen die Hauptrolle spielen.

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Top Gun

Im Jahr 1986 wollten gefühlt alle Kinder Jetpilot werden. Der Grund waren die vielen actionreichen Flugszenen im wohl bekanntesten Fliegerfilm aller Zeiten: Top Gun erzählt die Geschichte des Piloten Pete Mitchell, gespielt von Tom Cruise, an einem Ausbildungsstützpunkt für Kampfpiloten der US Navy. Die russischen Maschinen vom Typ MiG-28, gegen die „Maverick“, „Iceman“ und Co. in die Lüfte steigen, wurden übrigens extra für den Film erfunden. In Wahrheit hat dieser Flugzeug-Typus nie existiert; hinter den schwarzen Fliegern steckten amerikanische Kampfjets.

Flight Girls

Dass nicht nur Piloten Abenteuer über den Wolken erleben, sondern auch Stewardessen einen filmreifen Job nachgehen, zeigt „Flight Girls“. In der Komödie mit Starbesetzung verfolgt Gwyneth Paltrow ihren großen Traum, das Reisen zum Beruf zu machen. Neben der Oscar-Preisträgerin heben Christina Applegate, Kelly Preston und Mike Myers in dem Film ab.

Up in the Air

Ob George Clooney auf einem seiner zahlreichen Flüge in „Up in the air“ von Gwyneth Paltrow betreut wurde, ist zu bezweifeln. Allerdings hat der Vielflieger in der US-Tragikomödie von 2009 sowieso nur Augen für seine smarte Kollegin, gespielt von Anna Kendrick, die ihm am Ende sogar wichtiger wird als sein großes Ziel: 10 Millionen Flugmeilen zu sammeln. Für die Dreharbeiten wurde dem Filmteam extra eine Boeing 757 zur Verfügung gestellt.

Terminal

Wer schon einmal stundenlang auf seinen verspäteten Abflug warten musste, kann sich leicht in die Lage von Viktor Navorski versetzen. Der gestrandete Passagier, verkörpert von Tom Hanks, muss monatelang auf dem JFK-Airport in New York ausharren. Bürokratische Hürden hindern ihn am Weiterflug in seine (fiktive) Heimat Krakosien sowie am Verlassen des Flughafens. Also macht der sympathische Navorski das beste aus seiner Situation und richtet sich für die nächsten Monate häuslich im Terminal ein: Verschönerung des neuen „Heims“ und ein Candle-Light-Dinner mit Catherine Zeta-Jones inklusive. Inspiration holte sich Regisseur Steven Spielberg bei den realen Erlebnissen des Iraners Mehran Karimi Nasseri, der insgesamt 18 Jahre im Pariser Flughafen Charles de Gaulle lebte.

Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten …

… oder wie ich in 25 Stunden und 11 Minuten von London nach Paris flog. Was heute für pures Entsetzen bei den Passagieren sorgen würde, war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Sensation. Und zu dieser Zeit heben die tollkühnen Männer im Film ab. Denn Zeitungsverleger Lord Rawnsley lädt zum großen internationalen Flugrennen ein. Mehr oder weniger erfahrene Piloten messen sich in einem verrückten, spannenden und überaus witzigen Wettstreit. In dem Filmklassiker von 1965 sind mehrere historische Flugmaschinen, unter anderem eine Replik einer Demoiselle, zu sehen. Die Maschine wurde in den Flugszenen von der Stunt-Pilotin Joan Hughes gesteuert, da sich sämtliche männlichen Kollegen als zu schwer für das Leichtflugzeug erwiesen.

(Not) the End …
Im futuristischen Real-/Animationsfilm „The Congress“ von Ari Folman fühlen sich viele Zuschauer eher in die Vergangenheit als in die Zukunft versetzt: Der Flughafen im Film ist der 2008 geschlossene Airport Berlin-Tempelhof.

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