Jetlag: Wenn die innere Uhr aus dem Takt kommt

Wer beruflich viel reist oder Urlaub in fernen Ländern liebt, kennt ihn, den Jetlag: Während der Körper in eine andere Zeitzone düst, bleibt die innere Uhr im heimischen Takt. Konzentrationsschwäche, Übermüdung, Schlaflosigkeit und Gereiztheit sind die Folgen. Doch was hilft eigentlich gegen einen Jetlag?

Frühzeitig an den neuen Rhythmus anpassen

Steht ein Langstreckenflug an, sollte man sich schon ein paar Tage vorher an den neuen Tagesrhythmus am anderen Ende der Welt gewöhnen. Tipp: Bei Reisen Richtung Osten bereits einige Tage vor Reiseantritt ein bis zwei Stunden früher ins Bett gehen. Wenn es nach Westen geht, am besten ein wenig später als normalerweise schlafen gehen.

Wachbleiben

So paradox es klingt: Am Reiseziel angekommen sollte man nicht dann zu Bett gehen, wenn daheim Schlafenszeit ist. Stattdessen ist es besser, am Zielort in den dortigen Tag-Nacht-Rhythmus einzusteigen. Um die aufkommende Müdigkeit zu bewältigen, ist es ratsam, sich so lange wie möglich im Hellen aufzuhalten. Denn das natürliche Sonnenlicht hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin.

Eingewöhnungsphase einplanen

Besonders Geschäftsreisende mit einem vollen Terminkalender auf ihrer Fernreise können einen Jetlag gar nicht gebrauchen. Wer keine dringenden Termine am Ankunftsort hat, sollte deswegen den Jetlag von vornherein einplanen und erst nach zwei Tagen mit dem vollen Reiseprogramm starten. So hat der Körper genug Zeit, sich auf die neuen Bedingungen einzustellen und erreicht schneller seine volle Belastbarkeit.

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