Fünf kuriose Fakten zum Thema Streik

Gerade haben Flugreisende es wieder einmal leidvoll erfahren müssen: Das Bodenpersonal an den beiden Berliner Flughäfen streikte, 662 Flüge wurden gestrichen und tausende Passagiere strandeten am Airport. So nervig Streikauswirkungen für Reisende auch sind, oft haben Arbeitskämpfe ihre Berechtigung – wenn es zum Beispiel um Lohngerechtigkeit oder soziale Leistungen geht. Wir zeigen euch die fünf kuriosen Fakten rund um das Streitthema Streik:

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1. Der Endlosstreik

Unglaubliche zehn Jahre streikten die Mitarbeiter des Congress Hotels in Chicago gegen Lohnkürzungen. Gebracht hat der Marathonstreik trotzdem nichts – die 130 Mitarbeiter setzten keine ihrer Forderungen durch!

2. Der erste Streik

Das Guinness Buch der Rekorde berichtet vom ersten Streik überhaupt: Schon 1152 v. Chr. legten Arbeiter im alten Ägypten die Arbeit nieder, weil sie mit der Verpflegung nicht zufrieden waren. Die Pyramiden bauten sie trotzdem…

3. Die beliebtesten Streiktage

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Die beliebtesten Streiktage bei Organisationen, die mit der Luftfahrt zu tun haben, sind Donnerstag und Freitag. Dahingegen wird an Wochenenden interessanterweise fast gar nicht gestreikt. Das ergab eine Analyse unserer Flugdatenbank.

4. Was ein Streik kosten kann

Streiks gehen manchmal richtig ins Geld. Der Lufthansa-Pilotenstreik im Herbst letzten Jahres war für größte deutsche Airline ein teurer „Spaß“. Geschätzt rund 15 Millionen Euro kostete der Streik das Unternehmen – pro Tag!

5. Die Streiknationen

Wer hätte das gedacht? Die weltweite Streikrangliste führt Dänemark an. Mit 120 Arbeitstagen je 1.000 Arbeitnehmer pro Jahr führt unser nördliches Nachbarland die Statistik der letzten zehn Jahre an. Dicht gefolgt von Frankreich mit 117 Tagen. Deutschland liegt mit nur sieben Tagen weit dahinter.

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