Fliegen mit Hund, Katze und Co.

Immer zur Reisezeit stellen sich Tierhalter die Frage: wohin mit dem Liebling auf vier Pfoten wenn es in den Urlaub geht? Wer auf die Tierpension oder die Hilfe des Nachbarn verzichten will und mit dem Haustier in den Flieger steigen möchte, sollte dabei einige wichtige Dinge beachten.

Die gute Nachricht vorweg: Die meisten Fluggesellschaften erlauben die Mitnahme von Tieren im Flugzeug. Haustiere fliegen – je nach Größe und Tierart – entweder in der Kabine oder im Frachtraum mit. Beispiel Lufthansa: Hier können kleine Hunde und Katzen mit an Bord genommen werden. Bedingung: Die Vierbeiner müssen den gesamten Flug über in einer selbst mitgeführten und bissfesten Transportbox bleiben. Ab einem bestimmten Gewicht, das jede Airline selbst festlegt, fliegen größere Tiere in tiergerechten Containern im Frachtraum mit.

Extra kosten beachten

Die Kosten für die Mitnahme von Tieren unterscheiden sich je nach Fluggesellschaft. 35 Euro berechnet die Lufthansa für die Beförderung kleiner Tiere in der Kabine – allerdings gilt das nur für einen Inlandsflug in Deutschland. Bei einem Langstreckenflug mit einem großen Tier können dann auch schon einmal 300 Euro zusammenkommen. Blindenhunde gehen übrigens in der Regel kostenlos an Bord. Generell gilt: Reisende mit Tieren sollten sich frühzeitig über die Bedingungen und Extrakosten der Fluglinien informieren.

Über Einreisebestimmungen informieren

Damit Hund, Katze und Co. gut im Reiseland ankommen, ist es ratsam, sich rechtzeitig über die Einreisebestimmungen des Urlaubslandes zu informieren. Hierbei helfen die Reisehinweise des Auswärtigen Amts, die alles Wichtige zu benötigten Papieren, Impfschutz und Gesundheitsbestimmungen zusammenfassen.

Rechtzeitig anmelden

Bei einigen Flügen muss Sondergepäck – dazu zählen für viele Airlines auch größere Tiere – vorher angemeldet werden. Manche Anbieter verlangen die Anmeldung bereits bei der Ticketbuchung, andere Gesellschaften erst 24 Stunden vor Abflug. In jedem Fall sollten Reisende mit tierischer Begleitung immer eine ausreichende Vorlaufzeit vor dem Abflug einplanen und möglichst früh am Flughafen sein.

Das Tier vorbereiten

Für Tiere bedeutet fliegen vor allem eines: Stress. Daher sollten sich zum Beispiel Hunde vor Abflug noch einmal richtig austoben können. Tipp: eine Decke, mit einem vertrauten Geruch, in die Transportbox legen. Dann wird sich das Haustier gleich heimischer fühlen und ruhiger werden.

Was tun bei Flugverspätung?

Flugverspätungen sind für alle Passagiere nervig. Wenn das Haustier bei der Sondergepäckabgabe „eingecheckt“ wurde und sich der Abflug verzögert, werden die Vierbeiner natürlich weiterhin versorgt. Auch bei einem Flugausfall werden sie so schnell wie möglich wieder ausgeladen. Besonders tierfreundlich geht es übrigens am Frankfurter Flughafen zu. In der Animal Lounge kümmern sich Tierpfleger und -mediziner um die tierischen Passagiere.

Bildnachweis: Flickr.com

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