Eingeschlafen: Blinder Passagier zwingt Flugzeug zur Landung

Vom anstrengenden Verladen eines Flugzeugs erholt man sich am besten mit einem Nickerchen. Dumm nur, wenn man dafür ausgerechnet den Gepäckraum auswählt – und wenn die Maschine dann startet.

Genau das sei einem Mitarbeiter des Flughafens Seattle passiert, berichtet Spiegel Online. Demnach schlief der Mann beim Verladen des Gepäcks im Gepäckraum des Flugzeugs ein und zwang den Alaska-Airlines-Flug mit Ziel Los Angeles zu einer Sicherheitslandung.

Nach Auskunft der Fluggesellschaft habe sich der blinde Passagier direkt nach dem Start durch Klopfen und Hilfeschreie bemerkbar gemacht. Daraufhin habe der Pilot abgedreht und die Maschine wieder in Seattle gelandet – nur 14 Minuten nach dem Start.  

Gesunder Schlaf – guter Ausgang

Nach der Landung habe der Mitarbeiter des Bodenpersonals unversehrt aus dem Gepäckraum geborgen werden können, so Spiegel Online weiter.

Er habe angegeben, bei der Arbeit eingeschlafen zu sein – und das offenbar recht tief: So habe der Schichtführer den müden Gepäckarbeiter weder durch Rufe noch auf dem Handy erreichen können. Darum sei er davon ausgegangen, dass dieser die Arbeit bereits beendet habe – und habe die Luke geschlossen.

Lebensgefahr bestand dem Bericht zufolge nicht: Der Frachtraum sei beheizt und stehe wie die Kabine unter Druck. Auch für die Passagiere nahm das Abenteuer ein gutes Ende. Sie seien mit rund einer Stunde Verspätung in Los Angeles angekommen.

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