EasyJet ahndet Twitter Beitrag

Ein Brite twittert über eine Flugverspätung. Mit bösen Folgen: aufgrund des Berichts verweigert ihm easyJet dann das Boarding.

Eigentlich wollte Mark Leiser nur seinem Unmut Ausdruck verleihen. Der britische Fluggast plante mit easyJet von Glasgow nach London zu fliegen und dort mit dem Zug weiter nach Portsmouth zu fahren. Doch am Gate gab easyJet eine Verspätung von über einer Stunde bekannt. Der besorgte Brite erkundigte sich nach seinem Anschlusszug, doch die Mitarbeiter von easyJet ließen ihn wenig hilfsbereit wissen, dass das Unternehmen nur für die Flüge und nicht für die gesamte Reisekette verantwortlich sei. Laut easyJet ein kleiner Trost.: ein Militärangehöriger, der auch nach Portsmouth müsse, würde den Zug im Anschluss ebenfalls verpassen.

Mark Leiser twitterte daraufhin: "Flug um 90 Minuten verspätet. Soldat verpasst letzten Anschluss. EasyJet weigert sich die Kosten zu erstatten, um nach Portsmouth zu kommen".

Nur kurze Zeit nach dem Twitter Beitrag wude der Brite aus der wartenden Menge geholt. Ein easyJet Mitarbeiter verweigerte ihm das Boarding: "Wenn Sie Tweets wie diese senden, glauben sie doch nicht, noch an Bord zu kommen"

Makr Leiser konnte es nicht fassen und erwiderte: "Ich war keine Bedrohung, sondern nur kritisch. Ich nenne es frei Menungsäußerung".

In letzter Minute durfte der geschockte Fluggast doch noch an Bord. Als der easyJet Mitarbeiter erfuhr, dass der Twitterer Leiser als Hochschullehrer für Recht an der Universität Strathclyde in Glasgow arbeitet, ändert er kurzerhand seine Meinung.

 

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