Welche Kostenfallen am Flughafen lauern

Die Vorfreude ist groß und nur wenige Stunden trennen den Reisenden vom erträumten Urlaubsziel. Damit es am Flughafen nicht zum bösen Erwachen kommt, sollten sich Touristen im Voraus über die Begebenheiten vor Ort informieren: Ansonsten locken versteckte Kosten am Airport!

Eine gute Vorbereitung vor Reiseantritt hilft, um nicht in die Kostenfalle zu tappen. Flughafensteuer und Kerosinzuschlag sind in den Flugtickets enthalten und können nicht im Nachhinein aufgeschlagen werden. Die Gebühren können jedoch innerhalb Deutschlands an den verschiedenen Flughäfen abweichen. Nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind allerdings Gebühren – gerne auch bei Billigfluganbietern -, die zusätzlich anfallen können.

Bordkarte ausdrucken

Bei manchen Fluggesellschaften müssen die Passagiere im Voraus online einchecken. Um die Bordkarte am Schalter ausdrucken zu lassen, verlangen die Fluglinien unter Umständen Gebühren. Deshalb ist es ratsam, das Ticket zuvor Zuhause oder an der Hotelrezeption ausdrucken zu lassen, oder sich über einen Copyshop am Flughafen zu informieren.

Check-in-Optionen prüfen

Einige Fluglinien bieten die Option, ihr Gepäck bereits am Vorabend aufzugeben. Für diesen vermeintlichen Service können jedoch Kosten fällig werden. Umgekehrt gibt es Airlines, die erhebliche Gebühren, für ein nicht vorher online aufgegebenes Gepäckstück, verlangen. Ebenfalls ist bei der Aufgabe von Sportgepäck Vorsicht geboten. So kann ein Surfbrett oder die Golfausrüstung mit 25 Euro und mehr zu Buche schlagen. Ein guter Tipp ist die Nutzung des Gepäckgebühren-Rechners!

Parken am Flughafen

Die hohen Parkgebühren an Flughäfen sind bekannt. In einigen Fällen kostet das Parken jedoch mehr als das Last-minute-Angebot, da sich uninformierte Fluggäste zum nahegelegenen Parkhaus am Terminal leiten lassen. Passagiere, die vorab einen abgelegenen Parkplatz am Airport recherchieren, werden mit einer günstigeren Alternative belohnt. Ebenso ist eine Anreise mit der Bahn oder dem Zug eine Überlegung wert.

Nicht hungrig reisen

Restaurants und Serviceshops nutzen die Überbrückungszeiten der wartenden Fluggäste und profitieren vom Flüssigkeitsverbot bei der Kontrolle. Außerdem sind bei Billigfliegern Snacks an Bord seit Langem nicht mehr inklusive. Ein einfaches Sandwich oder eine Cola ist am Airport aber deutlich teurer als im Supermarkt um die Ecke. Ein ausgiebiges Frühstück vor Reiseantritt schont also den Geldbeutel!

Wenn sich Reisende vor Urlaubsantritt ausreichend informieren, sollte einem Traumurlaub nichts im Weg stehen.

Bildquelle: flickr.com

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