Zusammenstoß mit Auto – 7 skurrile Gründe für Verspätungen

Kaputtes Triebwerk, Blitzeis, Streik: Flieger heben oft aus ganz banalen Gründen nicht ab. Manchmal stecken hinter Flugverspätungen aber auch ziemlich bizarre Ursachen. Das Rechtsportal EUclaim veröffentlicht nun die sieben ungewöhnlichsten Vorfälle:

Selbst Bienen können Verspätungen verursachen.

1.    Maus in Bordküche

Es hatte was von „David gegen Goliath“: Im Oktober 2014 stoppte eine Maus einen Ferienflieger von Swiss am Flughafen Hamburg. Der Nager sprang unbekümmert zwischen Servierwagen und Kaffeemaschine umher, einfangen unmöglich. Aus die Maus: Die Passagiere mussten in eine Ersatzmaschine umsteigen und kamen über fünf Stunden zu spät in Malaga an.

2.    Biene bremst Boeing aus

Kleines Tier, große Wirkung, Teil 2: 2012 sorgte eine Biene für Bambule am Düsseldorfer Flughafen. Das Insekt verirrte sich in die Messgeräte einer Condor mit Ziel Antalya. Die Maschine startete mit über sieben Stunden Verspätung.

3.    Vermisste Passagiere

Koffer verschwinden auf Reisen ja gern mal. Im Juni gingen auf einem Germanwings-Flug aber tatsächlich zwei Fluggäste verloren: Ihr Gepäck war an Bord, sie nicht. Alle Ausrufe waren vergebens, die Passagiere blieben verschollen. Da aber Taschen nicht herrenlos reisen dürfen, mussten sie aus dem Flugzeugbauch gefischt werden. Der Flieger hob über vier Stunden verspätet ab.

4.    Autounfall

Flugzeuge gehören zu den sichersten Verkehrsmitteln der Welt, sie sind sogar sicherer als Autos. Blöd nur, wenn ein Auto das nicht weiß – und eine Maschine auf dem Rollfeld des Flughafen Zakynthos rammt. So geschehen im Juni bei Aero Llyod Austria.

5.    Streithähne an Bord

Auf engstem Raum für mehrere Stunden mit fremden Leuten eingesperrt: Das ist nichts für sensible Gemüter. Wenn dann noch Alkohol oder niedrige Frustrationstoleranz dazukommen, ist die explosive Mischung für einen handfesten Streit in der Luft perfekt. Soweit schafften es zwei Passagiere von Air Berlin im Juli aber nicht einmal: Ihr Zoff eskalierte schon am Boden derart, dass ihre Maschine gar nicht erst abhob.

6.    Ersatzteil fehlt

Loriot lässt grüßen: Im Juli brach an einer Lufthansa-Maschine der Fahrwerks-Hebel. Das Ersatzteil musste – richtig – eingeflogen werden. Nach Montage und Test konnte der Flieger nach sechs Stunden endlich abheben.

7.    Merkwürdiger Geruch

Gleich zweimal innerhalb weniger Stunden brach ein Air Berlin-Pilot in diesem Monat den Start in Neapel ab. Grund: Undefinierbarer Gestank im Flugzeug, Kopfschmerzen und Übelkeit bei den Passagieren. Nach drei Sicherheitskontrollen in zwei Tagen erreichten die Leidgeplagten in einer Ersatzmaschine die deutsche Hauptstadt.

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