Tuifly-Chaos: Erkrankte Crew ist keine höhere Gewalt

EUclaim setzt sich für gestrandete Passagiere von Tuifly und Air Berlin ein.

EUclaim hilft Tuifly und Air Berlin Passagieren

Duisburg, 7. Oktober 2016. Endlich Herbstferien – und der Flieger hebt nicht ab. Tuifly hat für heute fast den kompletten Flugbetrieb eingestellt und auch einige Air Berlin-Maschinen bleiben am Boden. Der Grund: Zig Piloten und Crewmitglieder haben sich krankgemeldet. Die Airlines argumentieren mit „höherer Gewalt“ und lehnen Schadensersatzforderungen ab. Dass das nicht rechtens ist, erklärt nun das Flugrechtsportal EUclaim:

„Eine erkrankte Crew ist laut Urteil vom 6. April 2011 am Landgericht Darmstadt (Aktenzeichen 7 S 122/10) kein außergewöhnlicher Umstand, sondern ein gewöhnliches Unternehmerrisiko. Airlines müssen Krankheitswellen einkalkulieren“, so Stefanie Winiarz, Vice President von EUclaim Deutschland. „Die EU-Fluggastrechte-Verordnung 261/2004 ist hier eindeutig: Auch bei Flugverspätungen und -ausfällen wegen Crewengpässen steht Passagieren eine finanzielle Entschädigung von bis zu 600 Euro zu.“

Betroffene Passagiere checken mit dem Online-Kalkulator auf www.euclaim.de unverbindlich und sekundenschnell, ob sie Entschädigungsansprüche haben. Das geht sogar schon, bevor der Flieger abgehoben hat: „Passagiere müssen nicht extra zum Flughafen fahren und einchecken, um finanziell entschädigt zu werden. Wir brauchen lediglich einen Nachweis, dass der Fluggast auf den annullierten Flug gebucht war.“

Besteht Anspruch auf finanzielle Kompensation, setzt EUclaim nach Beauftragung die Ansprüche der Passagiere bei der Airline durch, notfalls bis vor Gericht.

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