Streik an Flughäfen in Berlin – was Passagiere jetzt wissen müssen

Duisburg, 10. März 2017. Seit vier Uhr am Freitagmorgen streikt an den Flughäfen in Berlin-Schönefeld und Tegel das Bodenpersonal. Insgesamt wurden in der Hauptstadt rund 660 Flüge gestrichen. Die Auswirkungen spüren auch Passagiere in Nordrhein-Westfalen: An den Flughäfen in Düsseldorf und Köln wurden 34 bzw. 36 Verbindungen aus und nach Berlin gestrichen. Was sie jetzt wissen müssen, erklärt EUclaim, der Experte für Passagierrechte.

Berlin Streik Betreeungsleistungen Fluggastrechte

Ersatzbeförderung und Verpflegung

Keine zusätzliche Entschädigung bei Streik

Streiks sind ein sogenannter „außergewöhnlicher Umstand“, sprich: Passagiere haben kein Anrecht auf eine Entschädigung, wenn der Flug ausfällt oder sich um mehr als drei Stunden verspätet.

Allerdings könnte ein Schadensersatzanspruch bestehen, wenn Passagiere ihren Flug nach Beendigung des Streiks nicht antreten können, weil zum Beispiel die Airline die Maschine mit Umbuchungen aus der Streikphase besetzt hat. In dem Fall sollten Betroffene ihre Ansprüche auf jeden Fall prüfen. Ob und in welcher Höhe ihnen Schadensersatz zusteht, kann auf euclaim.de kostenlos per Schnellkalkulator abgefragt werden. Für den Check ist lediglich die Eingabe des Flugdatums und der Flugnummer nötig.

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